agile Methoden bei Projekten und Organisationsentwicklungen


Unter agilen Methoden im unternehmerischen Umfeld sind viele Frameworks zu finden. Design Thinking fällt ebenso unter diese Überschrift wie, Agiles Projektmanagement mit SCRUM, Business Model Canvas oder die Kanban Methode. Sehr häufig findet man auch eine Kombination aus mehreren der obigen Begriffe.

 

Die Techniklotsen setzen schon lange intern auf agiles Projektmanagement und agile Organisationsentwicklungen. Es gibt uns die Chance flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren und mit flachen Hierarchien die gesammelte Ideen aller Personen im Unternehmen  zu durchleuchten. Agile Methoden beschreiben bestimmte Herangehensweisen an Situationen. Das Ergebnis von Projekten oder Entwicklungen steht zu Beginn nicht fest. In sogenannten Sprints werden schnell kleine Arbeitsbausteine, sogenannte Storys oder Tasks erarbeitet und danach kontrolliert, ob das Ergebnis zu einer positiven Entwicklung führt. Ist dies der Fall wird auf diesem Ergebnis aufgebaut. Ist dies nicht der Fall wird ein anderer Weg ausprobiert. Dies erfolgt in Sprint Intervallen von 2 – 4 Wochen. Danach wird in einem Sprintwechsel das Ergebnis betrachtet und entschieden wie es weitergeht.

  

Diese Art des Arbeitens hat sich bei vielen Projekten als sehr erfolgreich erwiesen. Aus diesem Grund stellen wir unser Know How aus dem agilen Projektmanagement auch für unsere Kunden zur Verfügung. Wir begleiten die Projektteams der Kunden auf Ihren Weg durch die Arbeitsintervalle, moderieren die dazugehörigen Regeltermine und Sprintwechsel und passen auf, dass nicht zu weit außerhalb des Regelwerks weggedriftet wird. Natürlich ist nicht jedes Kundenprojekt dafür geeignet. Die Träger, die aber den Wert von Zeit, Personal und Ergebnis im Auge haben, stellen sehr schnell fest, dass eine solche Struktur sowohl Zeit und auch Geld sparen kann und die Chance erhöht auf schnelle kleine Erfolge.

Referenz

Der Fachkräftemangel ist in fast allen Bereichen der Wirtschaft und besonders im Bereich der Pflege zu spüren. Die Situation von Bewerbern ist komfortabel, sie können aus einer Vielzahl von Angeboten auswählen. Arbeitgeber müssen sich zunehmend im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern gut positionieren und überzeugende Argumente für potenzielle neue Mitarbeitende finden. Das Johanneswerk hat in seine Arbeitgebermarkenpositionierung in einem umfangreichen Employer Branding Prozess entwickelt und die relevanten Botschaften in einem Arbeitgeberversprechen zusammengefasst. Mit der Aufforderung „Werde Teil des guten Werks“ wurde eine Kommunikationskampagne realisiert, zu der auch die Überarbeitung der Karriereseite gehörte. Dieser Projektteil wurde von einem Team von Kolleginnen aus dem Bereich Personal und Marketing unter Leitung von Frau Dr. Schweidtmann und Frau Dr. Schröder mit klassischen Projektmanagementmethoden durchgeführt. Bereits bei Projektende wurde entschieden, dass die Qualifizierung neuer Kommunikationskanäle für das Recruiting des Johanneswerks der nächste notwendige und konsequente Schritt ist.

Nach Beratung durch die Techniklotsen startete das Projekt Mitte Juni 2017 als agiles Projekt. Die Techniklotsen haben das Projekt von Anfang an mit einem Scrum Master betreut.

 

Das Projekt war das erste agile Projekt des Johanneswerks. Der Scrum Master schulte, unterstützte und betreute das Team. Project Owner waren Frau Dr. Schweidtmann und Frau Dr. Schröder, die die Abteilungen Personal und Marketing leiten und das Entwicklerteam setzte sich aus Kollegen und Kolleginnen beider Abteilungen zusammen.

Völlig neu und beflügelnd an dieser Methode ist das learning by doing und die Definition eines Zielraums sowie die Festlegung eines Ziels für die einzelnen Arbeitsphasen, die Sprints. Das Entwicklerteam trifft sich täglich zu sogenannten „Dailys“, die das gesamte Team auf den aktuellen Stand der zu bearbeitenden Themen bringt und für alle sichtbar als - To Do - Doing - Done kennzeichnet. Ziel ist es, alle vom Team vereinbarten Themen im Rahmen eines Sprints zu erledigen. Am Ende eines Sprints wird sowohl rückblickend die Erfahrung des letzten Sprints bewertet als auch mit Blick auf den nächsten Sprint vereinbart, welche nächsten Schritte notwendig sind.

Der Zielraum wurde wie folgt definiert: „Das Johanneswerk hat über Social-Media-Kanäle eine aktive (agile) Community aufgebaut und nutzt diese erfolgreich als Recruiting- und Sales-Kanal.“ Am Ende des ersten Sprints - am 4. Juli 2017 - hat das Johanneswerk seine ersten Posts auf Facebook und Instagram veröffentlicht und das Team hat den ersten Projekterfolg realisiert - und damit das Ziel des Sprints erreicht.

 

Die beiden Product Owner Frau Dr. Schweidtmann und Frau Dr. Schröder sind sich einig, dass diese Methode den erfolgreichen Start der Nutzung von Social Media Kanälen überhaupt erst möglich gemacht hat.

 
Das Ev. Johanneswerk ist einer der großen diakonischen Träger Deutschlands mit Sitz in Bielefeld. Rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in mehr als 70 Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen tätig. Die diakonischen Angebote richten sich an alte und kranke Menschen sowie Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche. Die Ev. Johanneswerk gGmbH wird unter dem Dach der Stiftung Johannesstift geführt, deren Wurzeln bis ins Jahr 1852 reichen. Das Johanneswerk selbst wurde 1951 gegründet. Der Vorstand der Stiftung – bestehend aus dem Vorsitzenden Dr. Ingo Habenicht, seinem Stellvertreter Dr. Bodo de Vries und Burkhard Bensiek – führt auch die Geschäfte des Johanneswerks.

Die Erfahrung, Teil eines agilen Projekts zu sein, war für uns alle ein bereichernde Erfahrung und die Unterstützung des Scrum Masters war große Klasse.
Dr. Claudia Schröder


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