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Design Thinking – oder wie man vom Wollen ins Machen kommt?

 

Machen ist wie wollen, nur krasser - oder warum  Design Thinking viel häufiger genutzt werden sollte.

 

Ins handeln kommen. Etwas das vielen von uns schwer fällt, mal mehr, mal weniger.  Den Hintern hoch bekommen, und aktiv an den Herausforderungen

arbeiten ist irgendwie oft zu weit von der eigenen Komfortzone entfernt. Und das schon bei den normalen Aufgaben in einem Arbeitsalltag. Wie sieht es erst dann bei Aufgaben aus, die mal ganz andere Areale im Gehirn beanspruchen?

 

Zu weit weg von der Komfort Zone?

Falls ja, überleg doch einmal bei der einen oder anderen Gelegenheit eine Ausnahme zu machen. Speziell dann, wenn der Schuh bei Themen drückt, bei denen es wichtig ist neue Ideen und Konzepte für das eigene Unternehmen oder die Kunden auszuarbeiten.

 

Selbst an schlechten Tagen können wir unsere Alltagsaufgaben mit etwas Disziplin bewältigen. Sobald es aber gilt kreativ zu werden, reicht diese Selbstdisziplin nicht aus. Kreativität lässt sich nicht erzwingen; aber anregen! Probiere hierfür doch einmal eine Methode aus, die sich Design Thinking nennt.

 

Was verstehen wir unter Design Thinking?

Design Thinking ist eine gleichermaßen kreative und innovative Methode, um neue Produkte oder  Dienstleistungen zu entwickeln. Zugleich ermöglicht sie den Wandel in eine kreativere und ideenfreundlichere Unternehmenskultur. Ein Design Thinking Projekt wird  im Normallfall von einem kleinen Team zwischen 5 und 10 Personen umgesetzt. Mehr geht natürlich auch, muss dann aber gut gemanagt werden.

 

Dieses Team wird durch verschiedene Module geführt, die das kreative Potential aufdecken sollen. Nicht die Augen verdrehen, wir alle haben dieses kreative Potential! Nur leider ist es in unserer Zeit oft nicht gefragt und tritt dann hinter dem Rationalen in die zweite Reihe. Charakteristisch für den Design Thinking Prozess ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachteams. Mehrere Kollegen:innen aus unterschiedlichen Fachabteilungen arbeiten also an einer Idee. Damit wird ein Thema oder Problem  aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Wir alle sehen Situationen eben individuell.

 

Design Thinking besteht aus sechs Schritten, die zwar linear begonnen werden, sich dann aber durch das hin und herspringen in diesen Schleifen auszeichnen.

 

Diese Schritte sind:

 

Diese Technik können wir lernen. Z.B. im Rahmen eines Workshops der meistens so ca. 2 Tage dauert. Der Design Thinking Prozess selber läuft dann in einem fest definierten Zeitraum als Projekt. Am Ende steht bestenfalls eine neue Idee, ein neues Produkt oder ein neuer Service, der dann passgenau die Bedürfnisse des Kunden abdeckt.  

 

Der Nutzen liegt auf der Hand:

schnelle Entwicklung von Prototypen mit den Augen des Kunden gesehen. Kleine Schritte, sogenannte Iterationen, sorgen dafür, dass Fehler schnell aufgedeckt werden und wir nicht in falsche Richtungen laufen. Und wir kramen unsere Kreativität aus der zweiten Reihe einmal wieder heraus und stellen sie in den Vordergrund. Das macht Spaß, motiviert und hilft uns auch einmal über den Tellerrand des Daily Business hinaus zu schauen. Sollten wir viel häufiger mal machen.

 

In diesem Sinne, kreative Grüße.

Maik Wickbold

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Über den Autor:
Maik Wickbold ist bei den Techniklotsen vor allem für die agilen Projekte zuständig. Als Agile Coach und Scrum Master begleitet er Projektteams und Fachkräfte bei der Umsetzung Ihrer Projekte und dem Erreichen Ihrer Ziele. Sie haben Fragen oder Wünsche zum Thema? Maik freut sich auf Ihre Nachricht.

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